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IN THE SPIRIT OF PEACE
Mauerminiatur von James Rizzi © 2009
Limitierte Auflage: 1.989 Ex. weltweit, 4,9 x 15,8 x 8 cm, 190 g.
James Rizzi machte sich 2009 auf Einladung von VisibleWall Gedanken zum Fall der Berliner Mauer und schuf IN THE SPIRIT OF PEACE, zur Freude der Sammler weltweit, streng limitiert auf 1.989 Porzellanminiaturen der Freiheitsmauer aus Rosenthal-Porzellan.
Wie alle Miniaturen mit individuellem Bodenstempel James Rizzi © 2009 der KINGS OF FREEDOM limited edition 2009.
JAMES RIZZI 1950 - 2011
Seine
Freunde nannten ihn Jimmy, und er sah aus wie der nette Junge von
nebenan. Trotz Universitätsstudium und akademischer Schulung in den
Fächern Malerei, Radierung, Lithografie und Bildhauerei hat es James
Rizzi auf wundersame Weise fertig gebracht, die positiven Eigenschaften
der Kinder in sich lebendig zu halten: Kindliche Neugier, naive
Lebensfreude, Spaß am Bunten und den Spielen der Kids, mit denen er
triste Häuserwände bemalte, machten seine Arbeiten so sympathisch und
beliebt. Jimmy war ein echtes Kind des Schmelztiegels New York, bevor er
mit seinen 3D-Drucken berühmt wurde.
Der Maler, Grafiker und Bildhauer James Rizzi wurde 1950 im New
Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, wo er auch seine gesamte Kindheit
verbrachte. An der „University of Florida“ in Gainesville besuchte Rizzi
zunächst die Business-School. Nach und nach wandte er sich aber der
Kunst zu und machte schließlich 1974 seinen Abschluss in den Fächern
Malerei, Grafik und Bildhauerei.
In den ersten Jahren nach seiner Collegeausbildung verkaufte Rizzi seine
Druckgrafiken und Gemälde auf den Straßen von New York (neben dem
Museum of Modern Art und dem Metropolitan Museum). 1977 wurde James
Rizzi gebeten einige seine Werke in der Gemeinschaftsausstellung „Thirty
Years of American Printmaking“ im Brooklyn Museum zu präsentieren, an
der sich auch Andy Warhol, Jim Dine und Roy Lichtenstein beteiligten.
Seitdem hat er an unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen
teilgenommen und feierte Erfolge in der ganzen Welt.
Neben Gebrauchsartikeln wie T-Shirts, Hüten und Krawatten hat James
Rizzi auch zahlreiche Projekte realisiert. So konnte Volkswagen den
Künstler zur Neuerscheinung des „Beetle“ ebenso gewinnen, wie der Verlag
Brockhaus für seine aktuelle Enzyklopädie. Zum 40-jährigen Jubiläum der
Fluggesellschaft Condor versah Rizzi eine Boeing 757 mit einer
exotischen Schale („Rizzi-Bird“) und stimmte die Urlauber auf die Ferien
ein. Musikposter, CD-Covers und sogar die Olympischen Spiele von
Atlanta profitierten von seinen heiteren Bildern. Im Rahmen der EXPO
2000 entstand in Braunschweig das erste und einzige „Happy RIZZI-House“.
Rizzis farbenfrohe 3D-Grafiken aus der Welt des Sports sind mittlerweile
gesuchte Sammlerstücke mit hohem Wertsteigerungspotential. So wurde
z.B. das Bild „New York Marathon for all“ 1997 für einen Preis von US$
4.500 herausgegeben und wurde nach schon 5 Jahren mit über US$ 15.000
gehandelt - andere Bilder erzielten sogar noch eine höhere
Wertsteigerung!
Er gehörte zu den Künstlern, deren Anspruch kein geringerer ist als mit
ihrer Kunst eine eigene Welt zu schaffen. Wie sehr ihm das gelungen ist,
zeigte anlässlich seines 60. Geburtstags im Oktober 2010 die weltgrößte
Ausstellung des New Yorkers in Bremen (bis 4. Juli 2011).
James Rizzi, der seit vielen Jahren als legitimer Nachfolger der New
Yorker Pop-Art-Legenden Andy Warhol und Keith Haring galt, lebte und
arbeitete bis zu seinem plötzlichen Tod im Dezember 2011 im New Yorker
Stadtteil Soho.
